Digitale Sichtbarkeit für landwirtschaftliche Betriebe: ein Einstieg
Landwirtschaftliche Betriebe werden online oft komplett übersehen — dabei ist die Konkurrenz um Sichtbarkeit hier meistens kleiner als in jeder Stadtbranche.
Wenn ich mit Betrieben aus der Landwirtschaft spreche, höre ich oft eine Variante von: „Unsere Kunden kennen uns doch schon, wozu brauchen wir das im Internet." Das stimmt für die Stammkundschaft. Es stimmt nicht für die Menschen, die neu in die Region ziehen, für Touristen, die einen Hofladen suchen, oder für jüngere Kunden, die grundsätzlich erst googeln, bevor sie irgendwo hinfahren.
Das Interessante an digitaler Sichtbarkeit in der Landwirtschaft: Die Konkurrenz um Suchbegriffe wie „Eier kaufen Landkreis Augsburg" oder „Hofladen in der Nähe" ist oft überschaubar. Während in der Stadt zwanzig Zahnärzte um dieselben Keywords kämpfen, reicht auf dem Land oft schon ein sauber gepflegtes Google-Business-Profil und eine funktionierende Website, um ganz vorne zu stehen.
Was das konkret braucht: ein Google-Business-Eintrag mit korrekten Öffnungszeiten und echten Fotos, eine Website, die auf dem Handy funktioniert (die meisten Suchen passieren unterwegs, oft direkt vor der Kaufentscheidung), und ein paar Sätze Text, die tatsächlich beschreiben, was es bei Ihnen gibt — nicht nur „Regionale Produkte aus der Region", sondern konkret: Eier, Kartoffeln, Honig, Weihnachtsbäume im Dezember.
Der Einstieg ist kleiner, als die meisten denken. Man muss nur einmal anfangen.