Warum Agrarbetriebe besonders auf mobile Websites achten sollten
Wer unterwegs zwischen Stall und Feld nach einem Anbieter sucht, tut das auf dem Handy — nicht am Schreibtisch. Für Agrarbetriebe ist das noch ausgeprägter als anderswo.
Ich sehe die Zugriffszahlen unserer Kundenseiten regelmäßig, und bei landwirtschaftlichen und agrarnahen Betrieben ist der Mobilanteil oft noch höher als im Branchendurchschnitt — teilweise über 80 Prozent. Das überrascht mich mittlerweile nicht mehr, wenn ich darüber nachdenke, wer hier eigentlich sucht: jemand, der gerade auf dem Hof steht, im Auto zum Feld unterwegs ist, oder abends nach einem langen Arbeitstag kurz auf dem Sofa nach einem Ersatzteil oder einem Dienstleister googelt.
Eine Website, die am Desktop gut aussieht, aber auf dem Handy winzige Buttons und eine Navigation hat, die man mit dem Daumen kaum treffen kann, verliert genau diese Zielgruppe zuverlässig. Ich habe das bei einem Lohnunternehmen gesehen, dessen Kontaktformular auf dem Handy so verschoben dargestellt wurde, dass das Absenden-Feld gar nicht sichtbar war. Niemand hat sich beschwert — die Leute sind einfach weitergezogen, ohne dass der Betrieb je erfahren hat, wie viele Anfragen dadurch verloren gingen.
Mobile-Optimierung ist bei Agrarbetrieben deshalb aus meiner Sicht keine Kür, sondern schlicht die Grundvoraussetzung, damit die Website überhaupt ihren Zweck erfüllt.