Wie Lohnunternehmen online neue Aufträge gewinnen
Lohnunternehmer werben traditionell über Mundpropaganda — das funktioniert weiter, aber die Website entscheidet zunehmend, wer bei der Vorauswahl überhaupt in Betracht gezogen wird.
Lohnunternehmen sind ein Spezialfall: Die Kundenbeziehung ist oft langjährig und persönlich gewachsen, neue Kunden kommen selten „einfach über Google". Trotzdem sehe ich bei mehreren Betrieben, die ich begleite, einen klaren Effekt: Wenn ein Landwirt einen neuen Dienstleister sucht, googelt er den Betrieb, von dem er gehört hat, um Preise, Maschinenpark und Leistungsspektrum zu prüfen, bevor er anruft.
Genau hier entscheidet sich oft, ob der erste Kontakt überhaupt zustande kommt. Eine Website ohne aktuelle Maschinenliste, ohne Einsatzgebiet und ohne erkennbare Ansprechperson wirkt schnell unseriös — selbst wenn der Betrieb dahinter hervorragende Arbeit macht.
Was auf der Website eines Lohnunternehmens wirklich zählt
Eine klare Übersicht der angebotenen Leistungen (Häckseln, Pressen, Güllefahren, was auch immer konkret angeboten wird), das Einsatzgebiet mit Umkreisangabe, aktuelle Fotos vom eigenen Maschinenpark statt Herstellerbilder, und eine Telefonnummer, die während der Saison auch erreichbar ist. Mehr braucht es meistens gar nicht — aber genau diese Basis fehlt erstaunlich oft.